Tages – Inspiration: Gleichberechtigung der Geschlechter

Zum Thema: Gleichberechtigung vs. Gleichheit zwischen den Geschlechtern

In der Entwicklung der Menschheit ging es niemals um Gleichheit zwischen Mann und Frau, sondern immer nur um Gleichwertigkeit! Gleichheit macht das „Andere“ überflüssig, langweilig und einseitig – somit begrenzt. Unterschiedlichkeit dagegen ist farbenfroh, vielseitig und schenkt uns wahre Daseinsberechtigung. Es ist genau der Unterschied zwischen dem Weiblichen und Männlichen, was der Natur Ausgleich bietet und dafür sorgt, dass wir uns ergänzen, erweitern oder gar überleben.

Fehlgeleitete Emanzipation aber sorgt dafür, dass Frauen und Männer in einen Konkurrenzkampf verwickelt werden. Bei Frauen führt dies häufig zur Anpassung an das männliche Verhalten, Werte und Auftreten – dadurch verliert sich die Frau, anstatt sich in ihrer Stärke zu finden. Von dieser unnatürlichen Veränderung fühlt sich der Mann unterbewusst bedroht und irritiert und greift es an, lehnt es ab oder meidet es. So oder so, verliert das Weibliche den natürlichen Respekt und die wahre Bedeutung.
Wenn der Mann wiederum versucht das Weibliche zu unterdrücken, schwächt er sich selbst und das in jeder Hinsicht. Denn sowohl Frau als auch Mann tragen in sich weibliche und männliche Anteile. Ein Mann und eine Frau können nur dann zur ihren eigenen Größe heranwachsen, wenn beide Aspekte in ihnen ausgewogen gelebt werden und wenn diese in der Wertschätzung des anderen Geschlechts angenommen und ernst genommen werden.

Die Gleichheit der Geschlechter ist biologisch, medizinisch und psychologisch unmöglich – und das ist gut so. Freuen wir uns also über gemeinsame Berührungspunkte, gewähren wir uns die gleichen Rechte und Ansprüche darauf, was wir aus unserem Leben machen wollen. Erkennen wir den besonderen und einzigartigen Wert sowie Stärke des jeweiligen Geschlechts an. Andernfalls verlieren wir uns selbst, wenn wir nicht aufhören einem anderen Geschlecht nachzuäffen oder irgendetwas beweisen zu wollen.

Erst wenn eine Frau in ihrem Sein und der Mann in dem Seinem angekommen sind, kann es beiden richtig gut gehen und der Welt später auch… Denn erst Yin und Yang zusammen bilden ein Kreis – das Symbol der Vollkommenheit. Weder ist das Eine schwächer, noch das Andere stärker – es ist nur anders. Hab also Mut zu sein, wer Du bist.

In diesem Sinne, viel Spaß bei der „neuen“ Erkenntnis.
PS: Sorge gut für Dich! 🙂

Liebe Grüße, Kaja

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